Büroalltag

Inzwischen ein Klassiker der DDR-Alltagsgeschichte prägte die Erika-Schreibmaschine den Museumsalltag wie kaum ein anderes Objekt. Bis in die 1990er Jahre hinein wurden unzählige Briefe, Schriftsätze, ganze Bücher und Aufsätze auf Schreibmaschinen getippt. Dies geschah zunächst auf rein mechanischen, dann auf elektrischen Schreibmaschinen, bis sie schließlich in den 1990er Jahren nach und nach durch den PC…

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Originale bewahren

Eines unserer schönsten Fachwerkhäuser auf dem Museumsgelände ist das sogenannte Fachwerkhaus aus Eicha, das 1986 ins Museum transloziert wurde. Am ursprünglichen Standort Eicha, heute Ortsteil der Stadt Römhild im Landkreis Hildburghausen, war es das Wohnhaus des reichen Pferdehändlers Ernst Roßteuscher und Teil einer großen Hofanlage. Der Bauherr hatte das zunächst einstöckige Fachwerkhaus 1716 errichten lassen.…

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Die Krone auf dem Haupt

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde am Ortsrand von Leutersdorf (Kreis Schmalkalden- Meiningen) in unmittelbarer Wassernähe eine Schmiede in schlichter Fachwerkkonstruktion errichtet. Seit einem Umbau nach dem 1. Weltkrieg bestand die Schmiede aus zwei Werkstatträumen und einem Beschlagstand. Nach einer fehlenden Nutzung und dem drohenden Verfall wurde das Gebäude im Jahr 1981 von den Lehrlingen…

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Wo gedroschen wird, fallen Flegel

„Vom Korn zur Flocke“ nennt sich unser Programm für Schulklassen, bei dem sich die Kinder einmal richtig verausgaben dürfen. Hier können sie selbst Hand anlegen und mit Nachbauten von historischen Dreschflegeln das Korn aus den Ähren schlagen. Der bewegliche Flegel muss mit Schwung, Kraft und Geschick waagerecht auf dem Boden aufkommen, damit die dort liegenden…

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Künstlerkarten fürs Museum

Postkarten sind ein klassisches Werbemittel für Museen und zeitlos beliebte Souvenirs der Museumsgäste. Zu den ersten Motiven, die an der Museumskasse in Kloster Veßra angeboten wurden, gehörten die Klosterkirche und die romanischen Klostergebäude. Auch Fotografien mit der Dampflokomobile von 1912 und den Erntemaschinen aus den 1960er Jahren aus dem ersten großen Ausstellungsbereich zur Landwirtschaft waren…

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Vom Scherbenhaufen zum Porzellanarchiv

Zu Beginn meines zweijährigen Volontariats am Hennebergischen Museum Kloster Veßra stand ich vor einem Scherbenhaufen aus bunt bemaltem Porzellan. Dieser Scherbenhaufen ist mir so ans Herz gewachsen, dass er zu meinem Projekt wurde. Im Rahmen meines Volontariats beschäftige ich mich also mit der dokumentarischen Erfassung des Porzellans und erforsche die Produktvielfalt sowie die Firmengeschichte der…

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Wo bitte geht es eigentlich zum Museum?

Das Gelände des Museums Kloster Veßra wird heute durch die alte Klostermauer begrenzt und kann über den aus dem 13. Jahrhundert stammenden ehemaligen Klostereingangsbereich betreten werden. Sein Eingang und somit auch die Museumskasse ist wegen der Werbefahnen und Hinweisschilder für Museumsbesucher*innen weithin sichtbar. Das war nicht immer so. In seiner Anfangszeit (ab 1975) musste sich…

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Stilvoll, praktisch, robust

Wahrscheinlich war es der Kontrast zwischen Hahnentrittmuster und Arbeitsschuhen, der unseren Museumsfotografen Bernhard Großmann so sehr begeisterte, dass er dieses Motiv um 1992 für die Ewigkeit festhalten wollte.  Das Foto zeigt ein Detail der Arbeitsmontur unserer Abteilungsleiterin für Bauangelegenheiten Elvira Hanf. Der Schnappschuss von der Baustelle illustriert sehr gut ihren Arbeitsalltag, aber auch allgemein von…

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Die Rettung der „Pausbäckchen“

Freilichtmuseen geben mit ihren umgesetzten und rekonstruierten Gebäuden sowie den Gärten und Tieren einen Eindruck vergangener Bau- und Lebensweise wieder. Auch im Hennebergischen Museum Kloster Veßra gehören Tiere seit den 1990er Jahren zur Präsentation vergangener Lebenswelten. Die ersten schwarzen „Thüringer Barthühner“ schenkte ein Züchter dem Museum. Dazu gesellten sich zu Beginn zwei Ziegen und der…

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Maus im Museum

Arbeitsjacke „Graue Maus“, VEB Wattana, 1980er Jahre Baumwolle, Kunststoff Höhe: 88 cm, Breite: 53 cm HMKV, Inv.-Nr. I 225 Autorin: Dr. Meike Leyde, Sammlung/Bibliothek An einem meiner ersten Arbeitstage am Hennebergischen Museum Kloster Veßra vor nunmehr zwei Jahren entdeckte ich hinter einem Regal in der Bibliothek diese „Graue Maus“: keine echte Maus glücklicherweise, sondern eine…

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