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<strong>Klausurgebäude</strong></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36199' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-768x512.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p class='p1'><span class='s1'>An die Kirche schlossen sich die <b>Klausurgebäude</b> an. Bis heute sind wesentliche Teile der Süd- und der Westklausur sowie die Wand des ehemaligen östlichen Kreuzgangflügels erhalten. Die ehemalige Ostklausur beherbergte u. a. die Schlafräume, insgesamt 17 Kämmerchen. Nach der Auflösung des Klosters verfiel das Gebäude und brach 1686 zusammen, die Reste wurden über Jahrzehnte als Baumaterial weiterverwendet. Die Südklausur weist noch originale Bausubstanz aus der Klosterzeit auf, zum Beispiel das Refektorium, den Speise- und Versammlungsraum. Der Saal mit prächtiger Holzbalkendecke zeigt die Gestaltung der Spätgotik. Er ist wahrscheinlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts in den noch erlebbaren Formen erneuert worden. Das westliche Klausurgebäude wurde im 16. und im ausgehenden 18. Jahrhundert umgestaltet. Zur Klosterzeit lebten hier die Laienbrüder später wurde es zum  Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Domäne umgebaut. Im Innenhof verband ein Kreuzgang, der im 17. Jahrhundert abgebrochen wurde, die Klausurgebäude miteinander. Die östliche Arkadenwand war aus praktischen Gründen als Rückwand eines Schweinestalls genutzt worden und hat so die Zeit überdauert.</span></p> <p>
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<span class='s1'><b>Klausurgebäude</b></span></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36199' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-768x512.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p class='p1'><span class='s1'>An die Kirche schlossen sich die <b>Klausurgebäude</b> an. Bis heute sind wesentliche Teile der Süd- und der Westklausur sowie die Wand des ehemaligen östlichen Kreuzgangflügels erhalten. Die ehemalige Ostklausur beherbergte u. a. die Schlafräume, insgesamt 17 Kämmerchen. Nach der Auflösung des Klosters verfiel das Gebäude und brach 1686 zusammen, die Reste wurden über Jahrzehnte als Baumaterial weiterverwendet. Die Südklausur weist noch originale Bausubstanz aus der Klosterzeit auf, zum Beispiel das Refektorium, den Speise- und Versammlungsraum. Der Saal mit prächtiger Holzbalkendecke zeigt die Gestaltung der Spätgotik. Er ist wahrscheinlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts in den noch erlebbaren Formen erneuert worden. Das westliche Klausurgebäude wurde im 16. und im ausgehenden 18. Jahrhundert umgestaltet. Zur Klosterzeit lebten hier die Laienbrüder später wurde es zum  Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Domäne umgebaut. Im Innenhof verband ein Kreuzgang, der im 17. Jahrhundert abgebrochen wurde, die Klausurgebäude miteinander. Die östliche Arkadenwand war aus praktischen Gründen als Rückwand eines Schweinestalls genutzt worden und hat so die Zeit überdauert.</span></p> <p>
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<span class='s1'><b>Klausurgebäude</b></span></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36199' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude-768x512.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/567_Klausurgebäude.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p><span class='s1'>An die Kirche schlossen sich die <b>Klausurgebäude</b> an. Bis heute sind wesentliche Teile der Süd- und der Westklausur sowie die Wand des ehemaligen östlichen Kreuzgangflügels erhalten. Die ehemalige Ostklausur beherbergte u. a. die Schlafräume, insgesamt 17 Kämmerchen. Nach der Auflösung des Klosters verfiel das Gebäude und brach 1686 zusammen, die Reste wurden über Jahrzehnte als Baumaterial weiterverwendet. Die Südklausur weist noch originale Bausubstanz aus der Klosterzeit auf, zum Beispiel das Refektorium, den Speise- und Versammlungsraum. Der Saal mit prächtiger Holzbalkendecke zeigt die Gestaltung der Spätgotik. Er ist wahrscheinlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts in den noch erlebbaren Formen erneuert worden. Das westliche Klausurgebäude wurde im 16. und im ausgehenden 18. Jahrhundert umgestaltet. Zur Klosterzeit lebten hier die Laienbrüder später wurde es zum  Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Domäne umgebaut. Im Innenhof verband ein Kreuzgang, der im 17. Jahrhundert abgebrochen wurde, die Klausurgebäude miteinander. Die östliche Arkadenwand war aus praktischen Gründen als Rückwand eines Schweinestalls genutzt worden und hat so die Zeit überdauert.</span>
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<strong>alter Pferdestall – Schafstall</strong></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36213' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/22_alter_PferdestallSchafstall-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/22_alter_PferdestallSchafstall-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/22_alter_PferdestallSchafstall-768x513.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/22_alter_PferdestallSchafstall.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p><span style='font-weight: 400;'>Das massive Gebäude des </span><b>alten Pferdestalls und späteren Schafstalls </b><span style='font-weight: 400;'>ist in seiner heutigen Form das Ergebnis des Wiederaufbaus nach einem Brand 1937. Hergestellt wurde damals etwa die Hälfte des ursprünglich über 75 Meter langen Gebäudes. Erst im Zuge der musealen Nutzung wurde der fehlende Gebäudeteil ergänzt. Ursprünglich handelte es sich bei dem Bau wohl um das Hauptgebäude des Gestüts, das in seiner Grundsubstanz sogar noch bis in die Klosterzeit zurückgehen könnte. Die ältesten Hinweise auf ein Gestüt in Veßra stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. So dürfte die „Gründung“ des Gestüts 1677 nur die organisatorische Neubelebung der alten Stuterei gewesen sein, für die in den Folgejahren zahlreiche neue Stall- und Wirtschaftsgebäude eingerichtet wurden. Heute ist im alten Pferdestall die Dauerausstellung „Wie die Saat, so die Ernte“ zu besichtigen.</span>
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<strong>Neubauerngehöft</strong></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36214' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/23_Neubauerngehöft-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/23_Neubauerngehöft-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/23_Neubauerngehöft-768x512.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/23_Neubauerngehöft.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p>Die Schnittstelle zwischen Klosterareal und Fachwerkensemble bildet das 1948 an Ort und Stelle errichtete <b>Neubauerngehöft</b>. Im Zuge der Bodenreform kam 1945 das damalige Staatsgut Kloster Veßra zur Aufteilung – es entstanden zehn Neubauernstellen. Eine Familie, die in Folge des Zweiten Weltkriegs aus dem östlichen Brandenburg vertrieben worden war, fand hier ein neues Zuhause. Im Zuge des Neubauernbauprogramms der Sowjetischen Militäradministration wurden zwischen 1947 und 1952 tausende Neubauernhäuser als Streckhöfe errichtet. Sie verbanden alle Funktionsbereiche unter einem Dach: den Wohnteil, den Stall sowie die Scheune und basierten meist auf Typenentwürfen der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. Das Neubauernhaus zeigt die Einrichtung der frühen 1950er-Jahre. Es präsentiert damit eine Zeit, in der die Neubauernfamilie die größte Not bereits überstanden und ihre Wirtschaft unter Aufwendung aller Kräfte stabilisiert hatte.
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<strong>Gemeindehaus aus Heckengereuth</strong></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36216' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/25_Gemeindehaus_aus_Heckengereuth-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/25_Gemeindehaus_aus_Heckengereuth-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/25_Gemeindehaus_aus_Heckengereuth-768x513.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/25_Gemeindehaus_aus_Heckengereuth.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p>In den Jahren 2001 und 2002 konnte das <b>Gemeindehaus</b> aus Heckengereuth wandweise ins Museum umgesetzt werden. Es entstand um 1880 als Fachwerkbau mit nachträglicher Schieferverkleidung und war bis in die 1930er-Jahre bewohnt. Besonders markant ist der verschieferte, achteckige Giebelreiter mit Turmuhr und bronzener Glocke (Erfurt, 1911). Am Ende des Zweiten Weltkriegs fanden zwei aus Böhmen vertriebene Familien hier ihr Zuhause: auf 36 Quadratmetern lebten zeitweise acht Personen (vier Generationen). Nach dem Tod der letzten Bewohnerin stand das Gebäude ab Anfang der 1990er-Jahre leer. Es präsentiert heute im Inneren den Zeitschnitt der 1950er-Jahre und zeigt neben den beengten Wohnbedingungen der Flüchtlingsfamilien auch zwei thematische Ausstellungen „Zwischen Verlust und Neubeginn. Vertriebene nach 1945“ sowie zur Umsetzung von Gebäuden.
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<strong>Wassermühle aus Wohlmuthausen</strong></p> <p><img class='alignnone size-medium wp-image-36218' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/27_Wassermühle_aus_Wohlmuthausen-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/27_Wassermühle_aus_Wohlmuthausen-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/27_Wassermühle_aus_Wohlmuthausen-768x513.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/27_Wassermühle_aus_Wohlmuthausen.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p>Die <b>Wassermühle</b> stand ursprünglich an einem Flußlauf zwischen den beiden Dörfern Wohlmuthausen und Helmershausen. Zum originalen Gehöft gehörten das Mühlengebäude und die ihr gegenüberstehende Scheune mit Stallungen. Das aus Sandstein und einem schlichten Fachwerk bestehende Gebäude der Mühle dürfte um 1600 erbaut worden sein. Auf Bauarbeiten und Veränderungen weist die über der Haustür eingeschnittene Jahreszahl „1847“ hin. Die Mühleneigentümer wechselten häufig, bis 1935 der Müller Reinhold Kuhles aus Wohlmuthausen die Mühle in seinen Besitz brachte. Er betrieb die Mühle bis in die 1960er-Jahre. 1981 wurde sie gänzlich stillgelegt. Fünf Jahre später konnte sie in das Museum umgesetzt werden. Die Wohnräume im Erdgeschoss zeigen eine Ausstattung der 1930er- und 1940er-Jahre. Die Mühlentechnik durchzieht alle Ebenen des Haus vom Keller bis zum Dach und ist voll funktionsfähig. Am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) wird die Mühle jedes Jahr in Betrieb genommen.
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<strong>Nebenerwerbsbauernhaus aus Witzelroda</strong></p> <p><img class='size-medium wp-image-36223' src='http://neu.museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/32_Nebenerwerbsbauernhaus_aus_Witzelroda-300x200.jpg' alt='' width='300' height='200' srcset='https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/32_Nebenerwerbsbauernhaus_aus_Witzelroda-300x200.jpg 300w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/32_Nebenerwerbsbauernhaus_aus_Witzelroda-768x512.jpg 768w, https://museumklostervessra.de/wp-content/uploads/2017/03/32_Nebenerwerbsbauernhaus_aus_Witzelroda.jpg 1000w' sizes='(max-width: 300px) 100vw, 300px' /></p> <p>Ganz in der Nähe befindet sich das <b>Haus eines Nebenerwerbsbauern</b>, das ebenfalls aus Witzelroda stammt. Es wurde um 1700 errichtet und nach seiner Umsetzung ins Museum 1985/86 im Stil des beginnenden 20. Jahrhunderts ausgestattet. Der Landwirtschaftsbetrieb war nicht die Hauptgrundlage des Familienunterhalts. Im Stall gab es damals nur ein paar Ziegen, Schweine und Geflügel. Das Fehlen von landwirtschaftlichem Gerät aber auch von Rindern und Pferden führte dazu, dass diese Bauernfamilien im Nebenerwerb auch „Ziegenbauern“ genannt wurden. Ein Blick in die Stube verrät, womit die Familie ihr Auskommen sicherte: Sie fertigte und reparierte Körbe. Wohnen und Arbeiten fanden auf kleinstem Raum statt. So ist die Stubenkammer, in der die Familie – vier Personen in zwei Betten – schlief, nur durch einen Vorhang und eine Bretterwand von der Stube, die zugleich Werkstatt war, getrennt.