Ein Geschirr für besondere Gelegenheiten

Dr. Eberhard Köhler, von 1975 bis 1986, der erste Direktor des damaligen Agrarhistorischen Museums in Kloster Veßra, hat dieses Keramikservice im Töpferhof Gramann in Römhild für die Bewirtung von besonderen Museumsgästen gekauft. Zu diesen gehörten in- und ausländische Gäste, Vertreter der Kreis- und Bezirksleitung der SED sowie Fachleute aus Museen und Denkmalpflege. Zum Empfang der…

Büroalltag

Inzwischen ein Klassiker der DDR-Alltagsgeschichte prägte die Erika-Schreibmaschine den Museumsalltag wie kaum ein anderes Objekt. Bis in die 1990er Jahre hinein wurden unzählige Briefe, Schriftsätze, ganze Bücher und Aufsätze auf Schreibmaschinen getippt. Dies geschah zunächst auf rein mechanischen, dann auf elektrischen Schreibmaschinen, bis sie schließlich in den 1990er Jahren nach und nach durch den PC…

Künstlerkarten fürs Museum

Postkarten sind ein klassisches Werbemittel für Museen und zeitlos beliebte Souvenirs der Museumsgäste. Zu den ersten Motiven, die an der Museumskasse in Kloster Veßra angeboten wurden, gehörten die Klosterkirche und die romanischen Klostergebäude. Auch Fotografien mit der Dampflokomobile von 1912 und den Erntemaschinen aus den 1960er Jahren aus dem ersten großen Ausstellungsbereich zur Landwirtschaft waren…

Wo bitte geht es eigentlich zum Museum?

Das Gelände des Museums Kloster Veßra wird heute durch die alte Klostermauer begrenzt und kann über den aus dem 13. Jahrhundert stammenden ehemaligen Klostereingangsbereich betreten werden. Sein Eingang und somit auch die Museumskasse ist wegen der Werbefahnen und Hinweisschilder für Museumsbesucher*innen weithin sichtbar. Das war nicht immer so. In seiner Anfangszeit (ab 1975) musste sich…

Stilvoll, praktisch, robust

Wahrscheinlich war es der Kontrast zwischen Hahnentrittmuster und Arbeitsschuhen, der unseren Museumsfotografen Bernhard Großmann so sehr begeisterte, dass er dieses Motiv um 1992 für die Ewigkeit festhalten wollte.  Das Foto zeigt ein Detail der Arbeitsmontur unserer Abteilungsleiterin für Bauangelegenheiten Elvira Hanf. Der Schnappschuss von der Baustelle illustriert sehr gut ihren Arbeitsalltag, aber auch allgemein von…

Die Rettung der „Pausbäckchen“

Freilichtmuseen geben mit ihren umgesetzten und rekonstruierten Gebäuden sowie den Gärten und Tieren einen Eindruck vergangener Bau- und Lebensweise wieder. Auch im Hennebergischen Museum Kloster Veßra gehören Tiere seit den 1990er Jahren zur Präsentation vergangener Lebenswelten. Die ersten schwarzen „Thüringer Barthühner“ schenkte ein Züchter dem Museum. Dazu gesellten sich zu Beginn zwei Ziegen und der…

Maus im Museum

Arbeitsjacke „Graue Maus“, VEB Wattana, 1980er Jahre Baumwolle, Kunststoff Höhe: 88 cm, Breite: 53 cm HMKV, Inv.-Nr. I 225 Autorin: Dr. Meike Leyde, Sammlung/Bibliothek An einem meiner ersten Arbeitstage am Hennebergischen Museum Kloster Veßra vor nunmehr zwei Jahren entdeckte ich hinter einem Regal in der Bibliothek diese „Graue Maus“: keine echte Maus glücklicherweise, sondern eine…

45 Jahre Museum in Kloster Veßra

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra feiert seinen 45. Geburtstag! Schon seit Mitte März befindet sich das Museum im Jubiläumsjahr, wurde doch am 19. März 1975 im Rat des Bezirkes Suhl die Errichtung des Agrarhistorischen Museums in Kloster Veßra (Kreis Hildburghausen) beschlossen. Das Museum blickt mit seiner virtuellen Ausstellung auf eine bewegte und bewegende Geschichte zurück.…