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Aufstellung Grabstein von Johann Valentin Ender

Heute, am 29. Juni, wäre Johann Valentin Ender 177 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstages hat Steffen Sommer, Restaurator im Handwerk am Hennebergischen Museum Kloster Veßra, den Grabstein im Museum an der Friedhofskappelle aus Herrenbreitungen wieder aufgestellt. Es ist ein Sandstein mit Inschriftentafel aus schwarzem Marmor. Darauf steht: „Hier ruht in Gott mein lieber Mann unser guter Vater u. Grossvater Joh. Valentin Ender *29. Juni 1849 6. Janr. 1914“. Auf der Rückseite ist im Sandstein zu lesen: „Im Grab ist Ruh, Auf Erden Schmerz. Drum schlummre sanft Du gutes Herz“.

Der Grabstein stand ursprünglich auf dem Friedhof in Grub. Johann Valentin Ender war vermutlich Landwirt in Grub im fränkisch geprägten Süden Thüringens. Er starb am 6. Januar 1914. Der ihm zu Ehren auf seinem Grab aufgestellte Stein geriet nach Auflösung des Grabes in Vergessenheit. Bei Baggerarbeiten zum Errichten der sog. Grünen Wiese wurde der zugeschüttete Grabstein wieder entdeckt. Nachfahren von Johann Valentin Ender brachten den Grabstein 2019 als Schenkung ins Hennebergische Museum Kloster Veßra. Dort ist er nun im Zusammenhang weiterer Grabsteine vor der Friedhofskapelle aus Herrenbreitungen aufgestellt und kann besichtigt werden. 

Grabstein Joh. Valentin Ender (1849–1914), HMKV, Inv.-Nr. I 500

Hennebergisches Museum Kloster Veßra
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